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Die Lebensbedingungen und gegenwärtige Situation in der Region Qelago, Memlla und
Lokhi, wo Basis-Ausbildungskurse durchgeführt wurden sind katastrophal. Hier
sind elementare Mängel, was die Gesundheit oder auch nur das schlichte Überleben
betrifft, fest zu stellen. Die Bevölkerung dieser Gegend leidet noch immer
unter hoher Müttersterblichkeit sowie unter weitgehend vermeidbaren Erkrankungen.
Begrenzter Zugang zur Gesundheitsfürsorge sowie unzureichendes Wissen über hygienische
Lebensbedingungen verursachen noch immer Erkrankungen wie zunehmende Komplikationen
bei Geburten, Durchfallserkrankungen, Typhus, Hautinfektionen, Wurmerkrankungen
und vieles mehr. Aus dem Anstieg der Erkrankungen und auch Sterbefälle in besagtem
Gebiert ergibt sich die Notwendigkeit, die traditionellen TBA`s besser zu schulen.
Durch das Ausbildungsprogramm werden wichtige Informationen weitergegeben und in den
Gemeinden verbreitet.
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Auswahl der Hebammen |
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Die Auswahl der TBA`s wurde vom Personal der Klinik getroffen. Während des
Auswahlverfahrens wurden die Kriterien den Gemeinden erklärt, und zwar in mehreren
Treffen mit den Gemeindevorstehern und den Dorfbewohnern in deren Häusern. Die
Gemeinden schlugen dann erfahrene, aber fachlich nicht geschulte Geburtshelferinnen
für die Ausbildung vor.
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Ausbildungskurs für Geburtshelferinnen |
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Nach der Auswahl der Teilnehmerinnen wurde der Trainingskurs an drei verschiedenen
Orten im Distrikt Khogiani durchgeführt. Jeder Kurs – auf Basis des MCH (mother-child-center)-
sowie des WHO-Lehrplans dauerte drei Wochen, wobei es sich um einen Grundkurs handelte.
Die Anzahl der Teilnehmerinnen betrug insgesamt 46 Personen. Am Ende der Grundschulung wurde
jeder Absolventin ein Hebammenkoffer nach den Standards des MCH überreicht. Das Programm wurde
von jeder Gemeinde sehr gut aufgenommen. Das Hauptanliegen des Projekts besteht darin, die
Mütter- und Kindersterblichkeit in der Region zu verringern und das Angebot an und den Zugang zur
Gesundheitsfürsorge zu erhöhen. Dafür sind die TBA`s jetzt gut ausgebildet, sowohl für die
Schwangerenvorsorge, die Geburtsleitung- und die Nachbetreuung im Wochenbett.
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